Mechanische Wellen
Mechanische Wellen benötigen einen Wellenträger (Materie) zur Ausbreitung. Wenn eine Störung in einem Medium erzeugt wird, führen die Teilchen des Wellenträgers zeitverzögert die vom Erreger vorgegebene Schwingung aus. Bei einer harmonischen Welle folgt die Bewegung einer Sinusschwingung.
Es gibt zwei grundlegende Arten von Wellen: Bei Transversalwellen (Querwellen) schwingen die Teilchen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung - wie bei einer Gitarrensaite. Longitudinalwellen (Längswellen) entstehen, wenn die Teilchen parallel zur Ausbreitungsrichtung schwingen, was zu Verdichtungen und Verdünnungen führt.
Die wichtigsten Kenngrößen einer Welle sind die Wellenlänge λ (Abstand zwischen zwei benachbarten, in Phase schwingenden Teilchen), die Amplitude (maximale Auslenkung), die Schwingungsdauer T und die Frequenz f. Diese Größen sind durch die Formel c = λ · f miteinander verbunden, wobei c die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist.
💡 Merke: Querwellen entstehen nur in Festkörpern, während Längswellen in allen Aggregatzuständen (fest, flüssig, gasförmig) auftreten können. Oberflächenwellen von Flüssigkeiten sind näherungsweise Transversalwellen.




























