Eriksons psychosozialer Ansatz - Die Grundlagen
Stell dir vor, dein ganzes Leben ist wie ein Computerspiel mit acht Leveln, die du durchlaufen musst. Genau so dachte Erik Erikson über menschliche Entwicklung. Der deutsch-amerikanische Professor erweiterte Freuds Theorie und zeigte: Wir entwickeln uns nicht nur als Kinder, sondern bis ins hohe Alter.
Das Besondere an Eriksons psychosozialem Entwicklungsmodell ist, dass es soziale Erfahrungen miteinbezieht. Jede Lebensstufe bringt eine Entwicklungsaufgabe oder "Krise" mit sich, die gemeistert werden muss. Diese Krisen sind völlig normal und zeigen sogar, dass du dich weiterentwickelst.
Das epigenetische Prinzip besagt: Es gibt einen Grundplan für alle Menschen, unterteilt in acht Stufen. Wie bei einem Hausbau muss jede Etage stabil stehen, bevor die nächste gebaut werden kann.
💡 Merke dir: Eine "Krise" bei Erikson bedeutet nicht Katastrophe, sondern Wendepunkt - eine Chance zu wachsen!
Kritiker bemängeln, dass das Modell zu sehr auf amerikanische Gesellschaftsstrukturen fokussiert ist und kulturelle Unterschiede vernachlässigt.





