Phase 1: Urvertrauen vs. Urmisstrauen
Die erste Phase in Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung ist Urvertrauen vs. Urmisstrauen Erikson. Diese Phase ist entscheidend für die Grundlage des Vertrauens, das ein Kind zu sich selbst, zu anderen und zu seiner Umwelt entwickelt.
Vocabulary: Urvertrauen bezeichnet das grundlegende Vertrauen, das ein Kind in seine Umwelt und in sich selbst entwickelt. Urmisstrauen hingegen entsteht durch Enttäuschungen und negative Erfahrungen.
Die Phase erstreckt sich über die ersten zwei Lebensjahre und ist durch eine nahezu totale Abhängigkeit des Kindes von seiner primären Bezugsperson, in der Regel der Mutter, gekennzeichnet. Das Kind erwirbt im Austauschprozess mit der Bezugsperson Vertrauen zu seiner Umwelt, was zum Urvertrauen führt.
Example: Ein Kind, das regelmäßig gefüttert, getröstet und liebevoll behandelt wird, entwickelt eher Urvertrauen. Ein vernachlässigtes Kind hingegen könnte Urmisstrauen entwickeln.
Das Ziel dieser Phase ist es, eine Balance zwischen Urvertrauen und Urmisstrauen zu erreichen. Diese Balance bildet die Grundlage für die nächste Entwicklungsphase und ist entscheidend für das spätere Vertrauen zu sich selbst und anderen.
Highlight: Die Interaktion zwischen Mutter und Kind sowie eine kindgerechte und sichere Umgebung sind entscheidend für die Entwicklung des Urvertrauens.






