Erziehung zur NS-Zeit - Die Grundlagen
Hitler hatte einen klaren Plan: Kinder waren seine wichtigste Waffe für die Zukunft des Deutschen Reiches. Deshalb investierte das NS-Regime massiv in die Umerziehung der Jugend - aus normalen Kindern sollten überzeugte Nazis werden.
Die Nazi-Erziehung basierte auf fünf harten Grundsätzen: Körperliche Ertüchtigung stand an erster Stelle, um starke Soldaten heranzuzüchten. Dazu kam die Formung von Willens- und Entschlusskraft - Kinder sollten bedingungslos gehorchen und kämpfen können.
Besonders perfide war die Aufklärung über deutsche Dominanz durch Rassenlehre. Kinder lernten, dass Deutsche anderen "Rassen" überlegen seien. Die Erziehung zu körperlicher Eitelkeit sollte den Ehrgeiz nach dem "perfekten Körper" wecken.
Das System funktionierte über vier Grundprinzipien: Das Rasseprinzip teilte Menschen in "Herrenrasse" und "Untermenschen". Das Kampfprinzip predigte "das Recht des Stärkeren". Das Führerprinzip verlangte blinden Gehorsam, während das Gemeinschaftsprinzip jede Individualität zerstörte: "Du bist nichts - Dein Volk ist alles!"
Merke: Die NS-Erziehung zielte darauf ab, denkende Individuen in gehorsame Befehlsempfänger zu verwandeln.





