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Lernzettel für LK Klausur Erikson: Psychosoziales Modell





Aufbau einer entwicklungspsychologischen Analyse
Eine gute Analyse folgt immer dem gleichen Muster - das macht es für dich viel einfacher! Du startest mit einem Einleitungssatz, der Autor, Titel, Textart, Quelle und Jahr enthält. Danach beschreibst du kurz die zentralen Verhaltensauffälligkeiten und Lebensumstände.
Im Hauptteil arbeitest du strukturiert die Verhaltensauffälligkeiten heraus - denk an die vier Bereiche: kognitiv, psychisch-emotional, motorisch und sprachlich. Vergiss die Zeilenangaben nicht! Die Ursachen findest du meist in den Lebensumständen oder dem Erziehungsverhalten.
Der Überleitungssatz ist super wichtig: "Dieses Verhalten lässt sich mit der Theorie von Erikson analysieren, weil..." Dann stellst du die Theorie vor - aber nur die relevanten Stufen für deinen Fall! Bei der Analyse verwendest du wieder Zeilenangaben, aber keine direkten Zitate.
Tipp: Bleib bei den pädagogischen Konsequenzen realistisch - wenn die Eltern das Problem sind, müssen andere Bezugspersonen wie Lehrer oder Verwandte helfen.

Freuds Psychoanalyse verstehen
Freuds Abwehrmechanismen sind psychische Schutzmechanismen vor angstbesetzten Erfahrungen. Die wichtigsten sind: Verdrängung (Unbewusstmachung von Gefühlen), Projektion (eigene unerwünschte Eigenschaften auf andere übertragen), Verleugnung (unangenehme Gefühle leugnen) und Rationalisierung (Rechtfertigung mit scheinbar vernünftigen Gründen).
Das psychosexuelle Phasenmodell umfasst fünf Phasen: Orale Phase , Anale Phase , Phallische Phase , Latente Phase und Genitale Phase (ab 12 Jahre, Sexualität und Beziehungen).
Das Instanzenmodell zeigt drei Teile der Persönlichkeit: Das Es (Triebwünsche, Lustprinzip), das Über-Ich (Gewissen, Normen) und das Ich (Vermittler, Realitätsprinzip). Ich-Stärke bedeutet gute Balance, Ich-Schwäche bedeutet, dass Es oder Über-Ich überwiegen.
Merkhilfe: Bei Ich-Schwäche fragst du dich: Dominieren die Triebe (Es) oder ist das Gewissen zu stark ?

Eriksons Entwicklungstheorie
Erik Erikson (1902-1994) erweiterte Freuds Ansatz um soziale Aspekte. Statt fünf psychosexueller Phasen entwickelte er acht psychosoziale Phasen über die gesamte Lebensspanne. Das epigenetische Prinzip besagt, dass sich die Persönlichkeit nach inneren Gesetzen in aufbauenden Stufen entwickelt.
Jede Phase bringt eine Entwicklungskrise mit sich - das ist positiv gemeint! Wird die Krise konstruktiv bewältigt, entstehen wichtige Kompetenzen. Scheitert die Bewältigung, entwickeln sich problematische Eigenschaften. Die Identitätsentwicklung ist ein lebenslanger Prozess.
Die ersten fünf Phasen sind für Schulanalysen zentral: Urvertrauen vs. Urmisstrauen , Autonomie vs. Scham und Zweifel , Initiative vs. Schuldgefühl , Werksinn vs. Minderwertigkeit und Identität vs. Identitätsdiffusion (Jugend). Jede Phase hat spezifische Anforderungen und förderliche Erziehungsverhalten.
Wichtig: Eriksons Phasenmodell ist idealtypisch - in der Realität können Übergänge fließend sein und Krisen später auftreten.

Die fünf wichtigsten Entwicklungsphasen
Urvertrauen vs. Urmisstrauen : Das Baby braucht eine einfühlsame, verlässliche Bezugsperson. Gelingt das, entsteht grundlegendes Sicherheitsgefühl. Misslingt es, entstehen Angst und Misstrauen. Erikson nennt Urvertrauen den "Eckstein der gesunden Persönlichkeit".
Autonomie vs. Scham und Zweifel : Das Kind lernt laufen und sprechen, entwickelt eigenen Willen (Trotzphase!). Förderlich sind Konsequenz ohne einseitige Kritik. Initiative vs. Schuldgefühl : Gewissensbildung beginnt, das Kind identifiziert sich mit elterlichen Werten. Wichtig sind begründete Forderungen und Entscheidungen.
Werksinn vs. Minderwertigkeit : Schulzeit! Das Kind erwirbt intellektuelle und soziale Kompetenzen. Erfolgserlebnisse fördern Leistungsbereitschaft, zu wenige Erfolge führen zu Minderwertigkeitsgefühlen. Identität vs. Identitätsdiffusion (Jugend): Die Peergroup wird wichtig, eigene Identität entwickelt sich durch Abgrenzung und Identifikation mit Vorbildern.
Analysehilfe: Frag dich immer: Welche Phase passt zum beschriebenen Verhalten? Was war das förderliche/hemmende Erziehungsverhalten?
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Lernzettel für LK Klausur Erikson: Psychosoziales Modell
Diese Lernzettel helfen dir dabei, entwicklungspsychologische Analysen richtig zu schreiben und die wichtigsten Theorien von Freud und Erikson zu verstehen. Du lernst hier den strukturierten Aufbau einer Analyse und die zentralen Entwicklungsphasen, die für Klausuren wichtig sind.

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Eine gute Analyse folgt immer dem gleichen Muster - das macht es für dich viel einfacher! Du startest mit einem Einleitungssatz, der Autor, Titel, Textart, Quelle und Jahr enthält. Danach beschreibst du kurz die zentralen Verhaltensauffälligkeiten und Lebensumstände.
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Der Überleitungssatz ist super wichtig: "Dieses Verhalten lässt sich mit der Theorie von Erikson analysieren, weil..." Dann stellst du die Theorie vor - aber nur die relevanten Stufen für deinen Fall! Bei der Analyse verwendest du wieder Zeilenangaben, aber keine direkten Zitate.
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Freuds Abwehrmechanismen sind psychische Schutzmechanismen vor angstbesetzten Erfahrungen. Die wichtigsten sind: Verdrängung (Unbewusstmachung von Gefühlen), Projektion (eigene unerwünschte Eigenschaften auf andere übertragen), Verleugnung (unangenehme Gefühle leugnen) und Rationalisierung (Rechtfertigung mit scheinbar vernünftigen Gründen).
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