Grundlagen der kognitiven Entwicklung
Stell dir vor, dein Gehirn würde ständig versuchen, ein perfektes Gleichgewicht zwischen dem zu finden, was du bereits weißt und dem, was du neu erlebst. Genau das beschreibt Piagets Äquilibrationsprozess – der Motor für deine geistige Entwicklung.
Wenn du etwas Neues erlebst, das nicht zu deinem bisherigen Wissen passt, entsteht ein Ungleichgewicht in deinem Kopf. Dein Gehirn will dieses Problem sofort lösen und nutzt dafür Adaption – den Austausch zwischen dir und deiner Umwelt.
Dabei hast du zwei Strategien: Assimilation bedeutet, dass du neue Informationen in deine bestehenden Schemata (Denkstrukturen) einbaust. Bei der Akkommodation veränderst du dagegen deine Denkstrukturen, um die neue Erfahrung zu verstehen. Ein Kleinkind mit einem "Wau-wau-Schema" muss beispielsweise lernen, zwischen Hunden und Katzen zu unterscheiden.
Merke dir: Jede neue Erfahrung bringt dich einen Schritt weiter in deiner kognitiven Entwicklung!



