Die ersten vier Stufen des Erikson Stufenmodells
Das Erikson Stufenmodell beschreibt in den ersten vier Stufen die Entwicklung vom Säuglingsalter bis zum Schulkindalter:
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Infancy / oral-sensorische Phase (ca. 0-1,5 Jahre):
- Psychosoziale Krise: Balance zwischen Vertrauen und Misstrauen
- Umkreis der Personen: Eltern
- Angemessene Lösung: Entwicklung von Optimismus
- Unangemessene Lösung: Misstrauen in die soziale Welt
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Anal-muskuläre Phase (ca. 1,5-4 Jahre):
- Psychosoziale Krise: Balance zwischen Scham/Zweifel und Unabhängigkeit
- Umkreis der Personen: Eltern, Familie
- Angemessene Lösung: Entwicklung von Selbstkontrolle und Entschlossenheit
- Unangemessene Lösung: Zwanghaftigkeit aufgrund zu viel Scham und Zweifel
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Genital-lokomotorische Stufe (ca. 3-6 Jahre):
- Psychosoziale Krise: Initiative ohne zu viel Schuld zu lernen
- Umkreis der Personen: Elternteil (anderes Geschlecht) / Familie
- Angemessene Lösung: Entwicklung von moralischem Urteilsvermögen und Kreativität
- Unangemessene Lösung: Rücksichtslosigkeit oder geringes Selbstwertgefühl
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Kompetenz vs. Minderwertigkeit (ca. 6-12 Jahre):
- Psychosoziale Krise: Kompetenz vs. Minderwertigkeit
- Umkreis der Personen: Lehrer, Eltern, andere Familienmitglieder, Peers
- Angemessene Lösung: Balance zwischen Eifer und Unterlegenheitsgefühl finden
- Unangemessene Lösung: Übermäßiger Eifer oder starke Minderwertigkeitsgefühle
Example: In der oral-sensorischen Phase entwickelt ein Kind, das liebevoll und zuverlässig versorgt wird, ein Grundvertrauen in seine Umwelt. Dies bildet die Basis für spätere positive Beziehungen und Selbstvertrauen.
Highlight: Die erfolgreiche Bewältigung jeder Krise in den Erikson Entwicklungsaufgaben legt den Grundstein für die nächste Entwicklungsstufe.






































