Jugend, Adoleszenz und Pubertät
Die Jugend (11-18 Jahre) wird hauptsächlich soziologisch betrachtet und konzentriert sich auf die Findung der eigenen Rolle in der Gesellschaft. Typische Merkmale sind Gruppenbildung und rebellisches Verhalten.
Die Adoleszenz (11-21 Jahre) ist das Übergangsstadium von der Kindheit zum Erwachsensein. Sie umfasst die Gesamtheit aller psychischen und psychosozialen Veränderungs- und Reifungsprozesse. In dieser Phase können Gefühle der Überforderung durch die vielen Entwicklungsaufgaben entstehen.
Die Pubertät bezieht sich speziell auf den biologischen Veränderungs- und Reifeprozess. Ein Beispiel dafür ist die Menstruation bei Mädchen, die zur Empfängnisfähigkeit führt.
💡 Der Unterschied zwischen Adoleszenz und Pubertät: Die Pubertät bezieht sich auf körperliche Veränderungen, während die Adoleszenz auch die psychischen und sozialen Entwicklungen umfasst.
Entwicklungsaufgaben im Jugendalter
Nach Hurrelmanns Modell gibt es vier zentrale Entwicklungsaufgaben in der Jugendphase:
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Qualifizieren: Jugendliche entfalten intellektuelle und soziale Kompetenzen, um mit Leistungs- und Sozialanforderungen umzugehen. Sie lernen Selbstverantwortung und den Umgang mit Ungewissheit.
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Binden: Dazu gehört die Akzeptanz der veränderten körperlichen Erscheinung, die Ablösung von den Eltern und der Aufbau neuer Bindungen zu Gleichaltrigen.
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Konsumieren: Jugendliche entwickeln selbstständige Handlungsmuster und erlernen die Konsumentenrolle – wobei auch die Gefahr von Suchtverhalten besteht.




































