Assimilation und Spieltheorie nach Piaget
Die Adaptation nach Piaget umfasst zwei wichtige Prozesse: Assimilation und Akkommodation. Für Eltern gibt es verschiedene Handlungsmöglichkeiten, um die kognitive Entwicklung ihrer Kinder zu unterstützen:
- Mit Kindern etwas unternehmen
- Lernmöglichkeiten bieten
- Vorbild sein
Definition: Assimilation ist die Anpassung der Umwelt an bereits vorhandene Schemata und Strukturen. Neue Erfahrungen und Objekte werden auf Grundlage bestehender Schemata erkannt und verarbeitet.
Das Piaget Stufenmodell der kognitiven Entwicklung umfasst vier Hauptstufen:
- Sensomotorische Stufe (0-2 Jahre)
- Präoperationale Stufe (2-7 Jahre)
- Konkrete Operationen (7-11 Jahre)
- Stufe der formalen Operationen/des abstrakten Denkens (11-15 Jahre)
Die Spieltheorie nach Piaget unterscheidet verschiedene Spielformen:
- Übungsspiele:
- Lallspiele ohne bestimmte Struktur
- Wiederholungen von Verhaltensweisen
- Spiele mit dem eigenen Körper
- Wahrnehmungs- und Geschicklichkeitsspiele
Highlight: Funktions- und Übungsspiele zeigen sich besonders in der Kindheit, aber die Lust daran hält ein Leben lang an.
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Symbolspiele:
- Fiktion überlagert reale Vorgänge
- Schemata werden auf andere Objekte übertragen (Assimilation)
- Reproduktion realer Vorgänge mit fantasievoller Erweiterung
- Kompensations- und Bewältigungsspiele (z.B. für familiäre Konflikte)
- Rollenspiele
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Bewegungsspiele mit Rollenhintergrund




