Das Fallbeispiel: Schulangst und ihre Entstehung
Ein 15-jähriger Schüler namens F. bleibt dem Unterricht fern, weil er große Angst vor dem Mathematikunterricht entwickelt hat. Der Lehrer forderte ihn regelmäßig auf, Aufgaben an der Tafel zu lösen, wobei F. meist scheiterte. Daraufhin wurde er vom Lehrer beschimpft, und die Klasse lachte ihn aus. Diese wiederkehrende unangenehme Situation hat dazu geführt, dass F. jetzt komplett dem Unterricht fernbleibt.
Für die Klausur sollen wir den Lernprozess dieser Angstentwicklung aus zwei Perspektiven analysieren: der klassischen Konditionierung und der operanten Konditionierung. Anschließend sollen wir einen geeigneten therapeutischen Ansatz vorschlagen, der dem Schüler helfen könnte, wieder am Schulalltag teilzunehmen.
Die Aufgabenstellung erfordert nicht nur theoretisches Wissen über Lerntheorien, sondern auch die praktische Anwendung dieser Theorien auf einen konkreten Fall. Dabei müssen wir die Fachbegriffe korrekt verwenden und unsere Therapievorschläge gut begründen.
💡 Angst ist nicht einfach nur ein Gefühl - sie wird durch bestimmte Erfahrungen erlernt und kann daher auch wieder verlernt werden!





