Psychobiologie und Behaviorismus
Dein Verhalten hat sowohl biologische als auch erlernte Wurzeln - das zeigen diese beiden grundlegenden Ansätze der Psychologie.
Das Paradigma der Psychobiologie (Darwin, Lorenz, Bowlby) sieht dich als evolutionäres Wesen. Dein Verhalten dient hauptsächlich dem Überleben und der Fortpflanzung. Gene, Gehirnstrukturen und frühe Bindungserfahrungen prägen dich entscheidend. Das Kindchen-Schema erklärt zum Beispiel, warum du Babys automatisch süß findest.
Der Behaviorismus (Pawlow, Skinner, Watson) konzentriert sich dagegen komplett auf beobachtbares Verhalten. Du kommst als "unbeschriebenes Blatt" zur Welt und lernst alles durch klassisches und operantes Konditionieren. Deine Umwelt formt dich vollständig - ähnlich wie bei Tieren.
Merkhilfe: Psychobiologie = Gene und Gehirn bestimmen dich; Behaviorismus = Umwelt formt dich komplett
Bei Störungen setzen Psychobiologen auf Medikamente oder Operationen, während Behavioristen Verhaltenstherapie einsetzen.





