Bedürfnisse und Bedarf
Schon mal überlegt, warum du manchmal unbedingt ein neues Handy haben willst? Das liegt an deinen Bedürfnissen – Mangelerscheinungen, die du beseitigen möchtest. Im Gegensatz dazu ist der Bedarf das, was du tatsächlich benötigst und dir auch leisten kannst.
Bedürfnisse lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Die Existenzbedürfnisse sind lebenswichtig – dazu gehören Nahrung, Kleidung und Unterkunft. Ohne sie könnten wir nicht überleben. Daneben gibt es nicht lebensnotwendige Bedürfnisse wie Kulturbedürfnisse (Telefon, Computer, Reisen) und Luxusbedürfnisse (Schmuck, Sportwagen).
Wir unterscheiden auch zwischen Kollektivbedürfnissen, die die Allgemeinheit betreffen (Bildung, Verkehrsmittel), und Individualbedürfnissen, die von der Gesellschaft abhängig sind, wie Mode und Trends. Aus dem Bedarf entsteht die Nachfrage nach Gütern – wir investieren in das, was uns aktuell am wichtigsten erscheint und was wir uns leisten können.
Gut zu wissen: Trotz wirtschaftlicher und technischer Fortschritte lebt ein Großteil der Weltbevölkerung in Armut. Millionen Menschen verhungern jährlich. Selbst in wohlhabenden Ländern wie Deutschland sind Menschen oft nicht zufrieden und streben nach immer mehr – ein interessanter Widerspruch in unserer Konsumgesellschaft.











































