Kohlenwasserstoffe: Alkane - Die Grundbausteine
Alkane sind die einfachsten Kohlenwasserstoffe mit der Formel CnH2n+2. Denkt an die homologe Reihe wie an eine Familie: Methan, Ethan, Propan, Butan und so weiter - jedes Familienmitglied hat zwei Wasserstoffatome mehr als das vorherige.
Bei der Nomenklatur geht ihr systematisch vor: Erst die längste Kette finden bestimmtdenStammnamenmit−an, dann die Seitenketten alphabetisch ordnen mit−ylEndung und so durchnummerieren, dass die Zahlen möglichst klein werden. Gleiche Seitenketten werden mit Vorsilben wie di-, tri-, tetra- zusammengefasst.
Die Eigenschaften folgen klaren Regeln: C1-C4 sind bei Raumtemperatur gasförmig, C5-C16 flüssig und ab C17 fest. Das liegt an den stärker werdenden Van-der-Waals-Kräften bei längeren Ketten. Alkane lösen sich gut in anderen Alkanen, sind aber unpolar und lipophil - deshalb schwimmen sie auf Wasser.
Merktipp: Strukturisomere haben gleiche Summenformel, aber unterschiedlichen Aufbau - wie verschiedene LEGO-Bauwerke aus den gleichen Steinen!
Bei der radikalischen Substitution werden unter UV-Licht Wasserstoffatome durch Halogenatome ersetzt. Das passiert in drei Schritten: Radikalbildung, Wasserstoffübertragung und Kettenreaktion.