Seifen und ihre Eigenschaften
Seifen sind im Grunde die Salze von Fettsäuren - stell dir vor, sie haben eine wasserliebende Kopfgruppe und eine fettliebende Schwanzgruppe. Kernseife entsteht mit Natronlauge (fest), Schmierseife mit Kalilauge (flüssig).
Das Coole an Seifen: Sie können die Oberflächenspannung des Wassers verändern, wodurch Wasser plötzlich viel besser in Stoffe eindringen kann. In Wasser bilden sie Micellen - kleine Kugeln, wo die wasserliebenden Köpfe nach außen und die fettliebenden Schwänze nach innen zeigen.
Leider haben Seifen auch Nachteile: Sie sind basisch (schlecht für Haut und empfindliche Stoffe), bilden mit hartem Wasser Kalkseife (macht Wäsche grau), und reagieren empfindlich auf Säuren. Deshalb wurden synthetische Tenside entwickelt, die diese Probleme nicht haben.
Merktipp: Alle Tenside sind amphiphil - sie haben sowohl wasserliebende als auch wasserhasende Teile!





