Gentechnik und gesunde Ernährung verstehen
Gentechnik bedeutet, dass Wissenschaftler das Erbgut von Organismen künstlich verändern, um bessere Eigenschaften zu erzielen. Du kennst vielleicht schon die Abkürzungen GVO (Genetisch veränderte Organismen) oder GMO (Genetisch modifizierte Organismen) von Lebensmittelverpackungen.
Es gibt drei Hauptbereiche: Grüne Gentechnik in der Landwirtschaft (z.B. resistenteres Saatgut), rote Gentechnik in der Medizin (z.B. Insulinherstellung) und weiße Gentechnik in der Industrie (z.B. Enzyme zum Bleichen von Jeans). Der Unterschied zur normalen Zucht: Bei der Zucht beeinflusst der Mensch nur die natürliche Fortpflanzung, bei der Gentechnik wird direkt ins Erbgut eingegriffen.
Die DGE-Regeln geben dir zehn praktische Tipps für gesunde Ernährung. Die wichtigsten: Iss vielfältig und bunt, nimm täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu dir, wähle Vollkornprodukte und trink hauptsächlich Wasser. Eine Vollwerternährung setzt auf überwiegend pflanzliche, gering verarbeitete Lebensmittel.
Merktipp: Die Ernährungspyramide zeigt dir die optimale Verteilung: 30% Getreide, 26% Gemüse, 18% Getränke, 17% Obst, 7% Fleisch und 2% Fette.